Ursachen für feuchte Wände

Das Problem feuchter Wände be­trifft Neubauten und Altbauten in gleichem Maße, wenn auch aus ganz unter­schiedlichen Gründen. Minder­wertige Baustoffe, Pfusch am Bau oder in die Jahre gekommene und zersetzte Materialien sind häufig der Auslöser für Feuchtigkeit in der Bau­substanz. In beiden Fällen bilden die Bau­substanzen keine wirksame Barriere gegen das aus dem Erdreich auf­steigende Grundwasser. Aber auch unsachgemäßes Lüften, ein ge­brochenes Rohr, Hochwasser oder Erdverschiebungen können für  empfindliche Schäden am Gebäude sorgen. Erste Alarmzeichen sind modrige Gerüche und ein klammes Raumgefühl, bis schließlich ein sichtbar feuchtes Mauerwerk entsteht.

Hat das Wasser seinen Weg bis zur Innenseite des Mauerwerks erst einmal gefunden und die Bau­substanz schließlich vollständig durch­nässt, beschleunigt sich der Zer­set­zungs­prozess. Lösliche Be­stand­teile der Wand werden durch aufsteigende Feuchtigkeit auf der Kellerwand­innenseite als Salz ab­ge­lagert. Anstriche, Fugen und Putze lösen sich auf. Übrig bleibt am Ende nur noch ein instabiles und sandiges Mauer­gefüge.

Dauerhaft nasses und poröses Mauerwerk ist eine Bedrohung für die Baustatik und kann bis zum Einsturz eines Gebäudes führen.

1. Die ersten sicheren Anzeichen
Feuchtigkeit im Gebäude macht sich zuerst durch ein unbehaglich, klammes Wohngefühl und modrige Gerüche bemerkbar.

2. Wasserflecken und Schimmelbildung
Insbesondere im Wohnbereich zeigt sich die Nässe bevorzugt in den Raumecken und im Sockelbereich. An Wänden. die mit Möbeln zugestellt sind, zeigen sich schwarze Ränder und Flecken.

3. Marodes und poröses Mauerwerk
Je offenporiger und lockerer der Verbund von Baustoffen ist, desto besser funktioniert der Feuchtigkeitstransport, der sich in alle Richtungen verteilt.

4. Mauergefüge und Statik
Anhaltende Nässe zersetzt das Mauergefüge schleichend, bis am Ende der Fugenmörtel nur noch aus Sand besteht.

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